END-OF-LINE-TESTER FÜR

smarte DC Energy Meter

Der boomende E-Mobilitätsmarkt erfordert bis 2030 rund eine Million Ladepunkte.

Für eine exakte, eichrechtskonforme Abrechnung entwickelte MCD Elektronik ein modulares Testsystem für DC Energy Meter. Auf Basis der VTS 2030 Plattform erfolgt die automatisierte Programmierung und Funktionsprüfung unter Hochstrom. Duale Prüfverfahren verkürzen die Taktzeiten signifikant und garantieren höchste Zuverlässigkeit in der Qualitätssicherung.

Herausforderungen und Konzept

Die Entwicklung des Testsystems für smarte DC Energy Meter stand unter enormem Zeitdruck. In enger Abstimmung mit dem Kunden erfolgte die Umsetzung parallel zur Produktentwicklung im Sinne des Simultaneous Engineerings. Die technische Komplexität lag vor allem in der Beherrschung hoher Ströme bis 1500 A und Spannungen bis 1000 V bei gleichzeitig extremer Präzision mit Toleranzen von nur ±0,1 %. Zudem war die strikte Einhaltung des deutschen Eichrechts und der europäischen MID-Richtlinie für eine rechtssichere Abrechnung an öffentlichen Ladesäulen zwingende Voraussetzung.
MCD realisierte hierfür ein modulares Konzept auf Basis der universellen VTS 2030 Plattform. Eine vollisolierte duale Prüfhaube ermöglicht das synchrone Testen zweier Einheiten, was die Taktzeiten in der Produktion signifikant reduziert. Zum Einsatz kommen 4-Quadranten-Netzteile, die durch flexible Stromrichtungsumkehr reale Lade- und Entladezyklen simulieren. Ein integriertes Sicherheitskonzept mit Hochstromschützen und der Überwachung von Spannungsabfällen gewährleistet maximale Sicherheit bei den Hochleistungsprüfungen. Die MCD TestSuite automatisiert dabei den gesamten Prozess von der Firmware-Programmierung bis zur rechtssicheren Dokumentation und dem Labeldruck.

Prüf- und Funktionsumfang

Der Prüf- und Funktionsumfang des Testsystems stellt eine lückenlose Qualitätssicherung der DC Energy Meter sicher – von der ersten Programmierung bis zur finalen Dokumentation:

Eingesetzte Testverfahren und Herausforderungen

Das Projekt war durch hohe technische und regulatorische Hürden geprägt, die eine innovative Herangehensweise erforderten:
Eingesetzte Testverfahren
MCD Elektronik nutzt eine Kombination aus Hardware-Simulation und softwaregesteuerten Prüfschritten auf der VTS 2030 Plattform:

ECUS FOR LIGHTING CONTROL

tested with FCT system

REFERENZPROJEKTE

REFERENZ 1

REFERENZ 4

REFERENZ 2

REFERENZ 5

REFERENZ 3

REFERENZ 6

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

FAQS

Unterstützt das System die Anforderungen des deutschen Eichrechts?

Ja. Eine Grundvoraussetzung bei der Entwicklung war die Sicherstellung der Eichrechtskonformität sowie der europäischen Messgeräterichtlinie (MID). Das System ermöglicht eine exakte Kalibrierung und Verifizierung, die für die rechtssichere Abrechnung an öffentlichen Ladesäulen zwingend erforderlich ist.

 

Das System ist für Hochleistungsanwendungen ausgelegt. Es ermöglicht den Abgleich und Test von Strömen bis zu 1500 A DC und Spannungen bis zu 1000 VDC. Dank eines integrierten Stromwandlers können sowohl sehr kleine als auch extrem große Ströme präzise gemessen werden.

Die Verifikation der Energiemenge erfolgt über vorgegebene Messpunkte mit einer extrem hohen Präzision. Das System hält dabei Toleranzen von ±0,1 % über den gesamten Strom- und Spannungsbereich ein.

a. Durch den Einsatz von 4-Quadranten-Netzteilen, die sowohl als Energiequelle als auch als Last (Senke) fungieren können, lässt sich die Stromrichtung flexibel umkehren. Damit können reale Lade- und Entladezyklen von Elektrofahrzeugen exakt simuliert werden.

Sicherheit ist ein zentraler Bestandteil des Konzepts. Das System nutzt ein explizites Sicherheitskonzept mit Hochstromschützen, um Ströme über 1500 A sicher zuzuschalten. Zudem werden die Übergangswiderstände an den Kontaktstellen kontinuierlich durch die Messung des Spannungsabfalls überwacht, um Überhitzungen zu vermeiden.

Sicherheit ist ein zentraler Bestandteil des Konzepts. Das System nutzt ein explizites Sicherheitskonzept mit Hochstromschützen, um Ströme über 1500 A sicher zuzuschalten. Zudem werden die Übergangswiderstände an den Kontaktstellen kontinuierlich durch die Messung des Spannungsabfalls überwacht, um Überhitzungen zu vermeiden.

Ja. Während die Prüfung oft im Labor beginnt, ist dieses System speziell als End-of-Line (EOL)-System konzipiert. Durch das duale Prüfverfahren – also den synchronen Test von zwei Prüflingen gleichzeitig – werden die Taktzeiten in der Produktion signifikant verkürzt.

Das System bietet eine umfassende Konnektivität. Über eine kundenspezifische Middleware kann es an Produktionsleitsysteme (MES), Messdatenbanken und OCMF-Server angebunden werden. Dies ermöglicht den automatisierten Transfer der Abrechnungsdaten in ein Ticketsystem.

Das Testsystem ist hochgradig flexibel. Es passt sich automatisch an verschiedene Leistungsvarianten der Smart Meter an, lädt die zugehörigen Testparameter und druckt nach bestandener Prüfung das entsprechende Kunden- oder Typenschild.

KEY FACTS

Elektrische Grenzwerte & Präzision

Maximaler Prüfstrom

Bis zu 1500 A DC

Maximale Prüfspannung

Bis zu 1000 VDC

Messgenauigkeit

Einhaltung von Toleranzen von ±0,1 % über den gesamten Strom- und Spannungsbereich

Strompfade

Duales Konzept mit zwei Pfaden (mit/ohne Stromwandler) zur präzisen Erfassung kleiner und großer Ströme

Duale Prüfung

Synchroner Test von 2 Prüflingen gleichzeitig in einer Prüfhaube zur Taktzeitoptimierung.

Vier-Quadranten-Betrieb

Einsatz von 4-Quadranten-Netzteilen, die sowohl als Quelle als auch als Senke (Last) fungieren.

Kontaktdichte

Kontaktierung von 4 Seiten für Hochstrom, Hochspannung, Kommunikation, Versorgung und Programmierung.

Regulatorik

Volle Konformität zum deutschen Eichrecht und der europäischen MID (Measurement Instruments Directive)

Plattform-Historie

Basierend auf der VTS 2030 Plattform, die seit 2017 für High-End-Systeme im Einsatz ist

Kommunikationsstandard

Verifizierung der Datenübertra

Fahrzeugbestand

Prognose von bis zu 11 Mio. Elektrofahrzeugen in Deutschland bis zum Jahr 2030

Ladeinfrastruktur

Notwendiger Ausbau auf bis zu 1 Mio. Ladepunkte bis 2030 (Stand Anfang 2026: ca. 194.000)

DOWNLOAD Application Note

Der Anwendungsbericht dokumentiert die Transformation eines Laborprüfplatzes in ein automatisiertes End-of-Line-Testsystem für intelligente DC Energy Meter. Im Fokus steht die präzise Kalibrierung und Verifizierung von Energiemengen unter Einhaltung einer Messtoleranz von ±0,1%. Die Applikation sichert durch Middleware-Anbindungen und ein spezielles Hochstrom-Sicherheitskonzept die volle Eichrechtskonformität für öffentliche E-Ladesäulen.

HR. MUSTERMANN

SALES DIREKTOR & ANSPRECHPARTNER FÜR EOLT

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