MCD VTS 2030-RACKSYSTEME

STANDARDS UND MODULARITÄT IM TESTSYSTEM-BAU

Standardisierte Testsystem­basis für flexible Prüfaufgaben

Das VTS 2030 wurde als vielseitig nutzbares Racksystem entwickelt, auf dessen Basis Prüfaufgaben schneller, strukturierter und zukunftssicher umsetzbar sind. Das System besteht aus einem standardisierten Systemaufbau mit VTS Rack, integriertem PC, Mess- und Steuerungstechnik, Prüfadapter und MCD Software. Dadurch entsteht eine nachhaltige Basis, die je nach Produkt, Prüfumfang und Fertigungs­umgebung angepasst werden kann. Der besondere Mehrwert liegt in der Kombination aus Standardisierung und kundenspezifischer Erweiterbarkeit. Während Rack, Softwareumgebung, Schnittstellen und Messsysteme auf bewährten MCD Standards basieren, lassen sich Prüfadapter, Funktionsmodule, Kontaktierung und Adaptierungsoptionen individuell auslegen. So können unterschiedliche Baugruppen, Produkte oder Varianten mit kurzen Umrüstzeiten geprüft werden. Das VTS 2030 eignet sich dadurch besonders für Unternehmen, die wechselnde Produkte, kleinere Serien, Variantenfertigung oder anspruchsvolle High-End-Prüfaufgaben abdecken müssen.
Herausforderungen und Konzept

Das MCD VTS 2030 verbindet standardisierte und wiederverwendbare Systembestandteile mit der Flexibilität einer kundenspezifischen Prüflösung. Prüfadapter, Messmodule, Softwareabläufe und Automatisierung lassen sich gezielt an unterschiedliche Prüflinge und Prüfaufgaben anpassen.

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Blinker, Kamera, Heizung und Assistenzsysteme.

Außenspiegel

STANDARDS UND MODULARITÄT IM TESTSYSTEM-BAU

Modulares Konzept mit Messsystem-, Adaptions- und Softwareerweiterungen

Im Zentrum steht das MCD VTS Rack als mechanische und technische Basis des Systems. Es kann mit PC, Höhenverstellbarkeitssystemen, RFID-Modulen, Relais-Multiplexer-Karten und kundenspezifischen Hardwarekomponenten wie Cobots oder HV-Adaptern ausgestattet werden.

Auf der Tisch- oder Systemoberfläche befindet sich der Prüfadapter mit der Aufnahme des Prüflings. Zusätzliche Adapter können für weitere Prüflinge nachgerüstet werden, ohne das gesamte Testsystem neu aufzubauen.

Systembasis
modulares MCD VTS Rack
Adaption
wechselbare Prüfadapter über Pylon-Schnittstelle
Einsatzbereiche
Entwicklung, Produktion & Qualitätssicherung

Ein flexibler End-of-Line-Prüfstand

MCD entwickelte hierfür einen flexiblen End-of-Line-Prüfstand, der sämtliche Varianten innerhalb von weniger als 30 Sekunden prüft. Das System kombiniert optische, mechanische und elektrische Prüfverfahren zu einem durchgängigen Prüfkonzept.

Produktvarianten

Produktvarianten

Über 30

Taktzeit pro Bauteil
Taktzeit pro Bauteil

Unter 30 s

Qualitätskontrolle vor Auslieferung

Qualitätskontrolle vor Auslieferung

100 %

Produktvarianten

Produktvarianten

Über 30

Taktzeit pro Bauteil
Taktzeit pro Bauteil
Unter 30 s

Qualitätskontrolle vor Auslieferung

Qualitätskontrolle vor Auslieferung

100 %
Prüf- und Funktionsumfang

Standardisiert & modular

Das VTS 2030 kombiniert eine standardisierte Rackbasis mit flexibel konfigurierbaren Prüfadaptern, Schnittstellen, Hardwarekomponenten und Softwaretools. Dadurch kann das System an unterschiedliche Prüfaufgaben angepasst und bei neuen Anforderungen erweitert werden.

VTS 2030 Prüf- und Testsystem
Gesamtansicht des Prüfsystems
Prüfadapter, Messtechnik und Bedien­monitore
Modulare Prüf­aufnahme mit Elektronik­baugruppen
Detailansicht der Prüfmodule
Kontaktierung und modulare Adaptertechnik
Benutzerkarten am VTS 2030
Detail­ansicht des Bedien­bereichs
USER- und ADMIN-Kennzeichnung

Das MCD VTS Rack bildet die mechanische und technische Basis und kann entsprechend der Anwendung mit zusätzlichen Komponenten ausgestattet werden.

  • PC-Integration
  • Höhenverstellbarkeitssysteme
  • RFID-Module und Relais-Multiplexer-Karten
  • Kundenspezifische Hardware wie Cobots oder HV-Adapter

Die Pylon-Schnittstelle verbindet Prüfadapter und Testsystem und ermöglicht ein schnelles, sicheres Andocken sowie den Wechsel verschiedener Prüfadapter.

  • Wechselbare Prüfadapter
  • Schnelles und sicheres Andocken
  • Nachrüstung zusätzlicher Adapter
  • Wiederverwendung der bestehenden Systembasis

Je nach Anwendung können verschiedene Schnittstellenblöcke in das System integriert werden.

  • Elektrische Signale
  • Lichtleiter und Pneumatik
  • Hochstrom und Hochfrequenz
  • Weitere Sonderanforderungen
  • MCD TestMate und MCD TestManager
  • MCD Comet
  • MCD Toolmonitore
  • Einbindung kundenseitiger Softwareumgebungen wie LabVIEW
Bauteilaufnahme im EOL-Prüfstand
Kamerasystem im EOL-Prüfstand
Multifunktionaler Außenspiegel · Symbolbild

Einblick in die MCD Prüflösung

Variantenspezifische Prüflogik

Der Prüfstand überprüft sämtliche vorhandenen Funktionen des Außenspiegels:

Kamerasysteme kontrollieren Lichtfunktionen und Spiegelstellungen, während Antriebe, Klappmechanismen und elektrische Funktionen automatisiert getestet werden.

Verstell- und Klappfunktion

Spiegelheizung

EC-Abblendglas

Ein Kamerasystem erfasst Lichtfunktionen, Symbole und die Spiegelstellung.

Blinker

Spurwechselassistent

Umfeldbeleuchtung

Unterschiedliche Ausstattungsmerkmale werden automatisch erkannt und gezielt geprüft.

Kamerafunktion

Länderspezifische Varianten

Auch das Nicht­vorhandene zählt.

Die Negativprüfung stellt sicher, dass sich nicht verbaute Ausstattungsmerkmale nicht aktivieren lassen. Geprüft wird auch, was fehlen muss.

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Mehrwert für Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung

Das VTS 2030 reduziert den Aufwand für neue Prüfaufgaben, weil zentrale Systembestandteile standardisiert und wiederverwendbar sind. In Entwicklung, Produktion und Qualitätssicherung bleiben Prüfadapter, Messmodule, Softwareabläufe und Automatisierung flexibel anpassbar.

Eingesetzte Testverfahren und Konzepte

Das VTS 2030 basiert auf einem modularen Systemkonzept aus standardisierter Rackbasis, wechselbaren Prüfadaptern, flexibel integrierbaren Schnittstellen sowie Softwarewerkzeugen für Steuerung, Analyse und Dokumentation.

Modulares Systemkonzept
Standardisierte und wiederverwendbare Systembestandteile
Individuell anpassbare Prüfadapter
Erweiterbare Messmodule und Hardwarekomponenten
Flexible Automatisierung
Adaptions- und Schnittstellenkonzept
Pylon-Schnittstelle für Prüfadapter
Elektrische Signale, Lichtleiter und Pneumatik
Hochstrom und Hochfrequenz
Schneller Wechsel und Nachrüstung von Adaptern
Software, Dokumentation und Qualitätssicherung
Steuerung, Analyse und Dokumentation des Prüfablaufs
Klare Ergebnisanzeige und definierte Bedienerführung
Digitale Dokumentation und Traceability
Datenbasis für Auswertung und Prozessoptimierung
Funktions- und Qualitätsbewertung
Eine besondere Herausforderung ist die hohe Variantenvielfalt der Außenspiegel. Unterschiedliche Ausstattungsmerkmale werden automatisch erkannt und gezielt geprüft.

Prüfung komplexer Ausstattungsvarianten

Sichere Erkennung von Fehlerbildern

Reproduzierbare Ergebnisse

Optische Prüfungen

Ein Kamerasystem erfasst Lichtfunktionen, Symbole und die Spiegelstellung.

Kamerabasierte Erkennung von Lichtfunktionen

Analyse von Spiegelstellungen

Kontrolle des Spiegelglases

Mechanische und elektrische Prüfungen

Antriebe und Klappmechanismen werden mechanisch geprüft, während Winkelpositionen bestimmt sowie Spannung und Stromaufnahme gemessen werden.

Bewegungsprüfung der Antriebe

Winkelmessung der Klappfunktion

Stromaufnahme der Motoren

Funktions- und Qualitätsbewertung
Eine besondere Herausforderung ist die hohe Variantenvielfalt der Außenspiegel. Unterschiedliche Ausstattungsmerkmale werden automatisch erkannt und gezielt geprüft.

Prüfung komplexer Ausstattungsvarianten

Sichere Erkennung von Fehlerbildern

Reproduzierbare Ergebnisse

Herausforderungen und Konzept

Herausforderungen und Konzept

VTS230 infotainment systems_mcd_004 (1)-1600x1067

Im Zentrum steht das MCD VTS Rack als mechanische und technische Basis des Systems. Es kann mit PC, Höhenverstellbarkeits­systemen, RFID-Modulen, Relais-Multiplexer-Karten und kundenspezifischen Hardwarekomponenten, wie Cobots oder HV-Adaptern ausgestattet werden. Auf der Tisch- oder Systemoberfläche befindet sich der Prüfadapter mit der Aufnahme des Prüflings.

Die Verbindung zwischen Prüfadapter und Testsystem erfolgt über eine Pylon-Schnittstelle. Diese ermöglicht ein schnelles, sicheres Andocken und Wechseln von Prüfadaptern. Für verschiedene Prüflinge können zusätzliche Adapter nachgerüstet werden, ohne das gesamte Testsystem neu aufzubauen. Je nach Anwendung können Schnittstellenblöcke für elektrische Signale, Lichtleiter, Pneumatik, Hochstrom, Hochfrequenz oder weitere Sonderanforderungen integriert werden.

Die Steuerung, Analyse und Dokumentation des Prüf­ablaufs erfolgt über MCD Softwaretools, wie TestMate, TestManager oder Comet aus der MCD TestSuite sowie MCD Toolmonitore. Auch die Einbindung kundenseitiger Software­umgebungen wie LabVIEW kann darüber berücksichtigt werden.

Prüf- und Funktionsumfang

Prüf- und Funktionsumfang

Das VTS 2030 reduziert den Aufwand für neue Prüfaufgaben, weil zentrale System­bestandteile standardisiert und wiederverwendbar sind. Gleichzeitig bleibt genügend Flexibilität, um Prüfadapter, Messmodule, Software­abläufe und Automatisierung individuell an den jeweiligen Prüfling anzupassen.

Für Entwicklung und Labor bietet das System eine leistungsfähige Basis zur Validierung, Fehlersuche und Erweiterung von Prüf­abläufen. In der Produktion unterstützt es stabile, reproduzierbare Prüfprozesse mit klarer Ergebnisanzeige, definierter Bediener­führung und digitaler Dokumentation. In der Qualitäts­sicherung schafft es eine belastbare Datenbasis für Auswertung, Traceability und Prozess­optimierung.

Damit verbindet das VTS 2030 die Vorteile eines standardisierten Produkts mit der Anpassbarkeit einer kundenspezifischen Prüflösung.

Eingesetzte Testverfahren und Konzepte

Eingesetzte Testverfahren und Konzepte

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

FAQS

“VTS 2030” steht für ein standardisiertes Racksystem. Dieses modulare Konzept aus dem Testsystembau umfasst die Verbindung eines Basisracks mit unterschiedlichen Varianten und dem Zusatzausbau mit integriertem PC, Mess- und Steuerungstechnik, Prüfadaptern und Softwaretools, um je nach Produkt, Prüfumfang und Fertigungsumgebung angepasst werden zu können.
MCD USB-Hubs werden in Prüfständen, Laboraufbauten, Funktionstestern, End-of-Line-Testsystemen, automatisierten Testsystemen und Dauerlauf­prüfsystemen eingesetzt. Sie ermöglichen die kontrollierte Steuerung, Überwachung und Koordinierung von USB-Geräten wie Kameras, Scannern, Messmodulen, Programmiergeräten, Sensoren oder Adapterelektronik, während Standard USB-Hubs meist nur Daten und Strom verteilen.
MCD bietet schaltbare USB-Hubs mit USB 2.0- oder USB 3.0-Standard sowie mit sechs oder acht Ports an. Zusätzlich gibt es Varianten mit zwei externen Steuereingängen oder mit integriertem Relaismultiplexer für zusätzliche Schaltaufgaben.
USB 3.0-Varianten bieten eine deutlich höhere Datenrate und eignen sich für schnelle Daten­übertragungen, etwa bei Kameras, Messdaten oder datenintensiven Prüfabläufen. USB 2.0-Varianten sind robuste Lösungen für Anwendungen, bei denen Steuerung, Reset-Funktion und Stromversorgung wichtiger sind als maximale Datenrate.
Der Toolmonitor USB-Hub ist ein Software-Tool aus der MCD TestSuite zur Steuerung und Konfiguration der MCD USB-Hubs. Er ermöglicht das Schalten einzelner Ports, das Speichern von Konfigurationen und die Fernsteuerung durch andere Anwendungen. Zusätzlich können angeschlossene Geräte durch die Strommessungsfunktion des Toolmonitors überwacht und Fehler erkannt werden. Dadurch wird der USB-Hub zu einem aktiven Diagnoseelement im Prüfprozess.

REFERENZPROJEKTE

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