FKT Systeme

FUNKTIONSTESTSYSTEME

FUNKTIONSTESTSYSTEME

In der Elektronik­fertigung stellt der Funktionstest sicher, dass Leiterplatten, Baugruppen oder Geräte ihre elektrischen und softwareseitigen Funktionen zuverlässig erfüllen. MCD Elektronik entwickelt kundenspezifische FKT-Systeme. Diese kontaktieren und stimulieren den Prüfling, erfassen und analysieren Messwerte und dokumentieren die Ergebnisse. Das Spektrum reicht vom manuellen Prüfplatz bis zur automatisierten Prüfanlage.
Herausforderungen und Konzept

Funktionstests prüfen, ob ein elektronisches Produkt unter definierten Bedingungen tatsächlich so arbeitet, wie es vorgesehen ist. Dafür muss der Prüfling gezielt angesteuert und seine Reaktion zuverlässig erfasst und bewertet werden.

solutions_fct-detail-1-1200x800

Blinker, Kamera, Heizung und Assistenzsysteme.

FKT Systeme

Außenspiegel

FUNKTIONSTESTSYSTEME

Funktionsprüfung unter definierten Bedingungen

Beim Funktionstest wird der Prüfling mit Spannungen, Signalen, Befehlen oder Lastzuständen angesteuert. Die daraus resultierenden Messwerte, Kommunikationssignale, Zustände oder Ausgangssignale werden erfasst und mit Sollwerten oder definierten Grenzbereichen verglichen.

In der Elektronikfertigung dient der Funktionstest dazu, Fehler frühzeitig zu erkennen, bevor Baugruppen weiterverarbeitet, in Endprodukte eingebaut oder ausgeliefert werden. Funktionstests können sowohl in der Entwicklung und Bemusterung als auch in der Serienfertigung und Endkontrolle eingesetzt werden.

Prüfprinzip
Soll-Ist-Vergleich
Prüflinge
Leiterplatten bis industrielle Elektronik
Einsatz
Entwicklung bis Endkontrolle

Ein flexibler End-of-Line-Prüfstand

MCD entwickelte hierfür einen flexiblen End-of-Line-Prüfstand, der sämtliche Varianten innerhalb von weniger als 30 Sekunden prüft. Das System kombiniert optische, mechanische und elektrische Prüfverfahren zu einem durchgängigen Prüfkonzept.

Produktvarianten

Produktvarianten

Über 30

Taktzeit pro Bauteil
Taktzeit pro Bauteil

Unter 30 s

Qualitätskontrolle vor Auslieferung

Qualitätskontrolle vor Auslieferung

100 %

Produktvarianten

Produktvarianten

Über 30

Taktzeit pro Bauteil
Taktzeit pro Bauteil
Unter 30 s

Qualitätskontrolle vor Auslieferung

Qualitätskontrolle vor Auslieferung

100 %
Prüf- und Funktionsumfang

Funktionstests bilden definierte Betriebsbedingungen nach und bewerten die Reaktionen des Prüflings. Dabei werden Ansteuerung, Messwerterfassung, Kommunikation und Ausgangssignale zu einer funktionalen Gesamtprüfung verbunden.

Detailaufnahme eines FKT-Prüfsystems
Einblick in die MCD FKT-Prüflösung
Mechanisch & elektrisch
Schnittstellen­feld des Prüfsystems
Detail­ansicht der Anschlüsse
LVDS, USB, Bluetooth, WLAN, Ethernet und GPS
Prüfaufnahme für mehrere Smart-Home-Baugruppen
Drauf­sicht auf die Prüf­aufnahme
Mehrfachaufnahme, Kontaktierung und Bedien­monitor
HF-Messtechnik einer Prüfstation
Detailansicht der Messtechnik
Spektrum-Analyzer und System­steuerung

Der Prüfling wird gezielt mit den für die jeweilige Funktion erforderlichen Eingangsgrößen und Betriebszuständen beaufschlagt.

  • Spannungen
  • Signale
  • Befehle
  • Lastzustände

Die Reaktionen des Prüflings werden erfasst und mit Sollwerten oder definierten Grenzbereichen verglichen.

  • Messwerte
  • Kommunikationssignale
  • Zustände
  • Ausgangssignale

Funktionstests werden für unterschiedliche elektronische Baugruppen und Systeme eingesetzt, deren tatsächliche Funktion unter definierten Bedingungen abgesichert werden soll.

  • Leiterplatten
  • Steuergeräte
  • Embedded-Systeme
  • Kommunikationsmodule
  • Infotainment-Komponenten
  • Industrielle Elektronik

FKT-Systeme können über unterschiedliche Phasen des Produkt- und Fertigungsprozesses hinweg eingesetzt werden.

  • Entwicklung
  • Bemusterung
  • Serienfertigung
  • Endkontrolle
Bauteilaufnahme im EOL-Prüfstand
Kamerasystem im EOL-Prüfstand
Multifunktionaler Außenspiegel · Symbolbild
Bild 9 Funktionstest-1024x708

Einblick in die MCD Prüflösung

Variantenspezifische Prüflogik

Der Prüfstand überprüft sämtliche vorhandenen Funktionen des Außenspiegels:

Kamerasysteme kontrollieren Lichtfunktionen und Spiegelstellungen, während Antriebe, Klappmechanismen und elektrische Funktionen automatisiert getestet werden.

Verstell- und Klappfunktion

Spiegelheizung

EC-Abblendglas

Ein Kamerasystem erfasst Lichtfunktionen, Symbole und die Spiegelstellung.

Blinker

Spurwechselassistent

Umfeldbeleuchtung

Unterschiedliche Ausstattungsmerkmale werden automatisch erkannt und gezielt geprüft.

Kamerafunktion

Länderspezifische Varianten

Auch das Nicht­vorhandene zählt.

Die Negativprüfung stellt sicher, dass sich nicht verbaute Ausstattungsmerkmale nicht aktivieren lassen. Geprüft wird auch, was fehlen muss.

mcd_plus_white
Frühe Fehlererkennung vor Weiterverarbeitung und Auslieferung

In der Elektronikfertigung hilft der Funktionstest, Fehler frühzeitig zu erkennen, bevor Baugruppen weiterverarbeitet, in Endprodukte eingebaut oder ausgeliefert werden.

Eingesetzte Testverfahren und Konzepte

Die Funktion eines elektronischen Produkts wird geprüft, indem definierte Eingangsgrößen und Betriebszustände erzeugt, die Reaktionen des Prüflings erfasst und anschließend mit Sollwerten oder Grenzbereichen verglichen werden.

Ansteuerung und Simulation
Ansteuerung mit Spannungen
Ansteuerung mit Signalen
Übermittlung definierter Befehle
Prüfung unter definierten Lastzuständen
Messung und Signalerfassung
Erfassung von Messwerten
Erfassung von Kommunikationssignalen
Erfassung von Zuständen
Erfassung von Ausgangssignalen
Funktionsbewertung
Vergleich mit Sollwerten
Bewertung anhand definierter Grenzbereiche
Erkennung funktionaler Fehler
Prüfung unter definierten Bedingungen
Flexible Einsatzbereiche
Entwicklung und Bemusterung
Serienfertigung
Endkontrolle
Prüfung unterschiedlicher elektronischer Baugruppen und Systeme
Funktions- und Qualitätsbewertung
Eine besondere Herausforderung ist die hohe Variantenvielfalt der Außenspiegel. Unterschiedliche Ausstattungsmerkmale werden automatisch erkannt und gezielt geprüft.

Prüfung komplexer Ausstattungsvarianten

Sichere Erkennung von Fehlerbildern

Reproduzierbare Ergebnisse

Optische Prüfungen

Ein Kamerasystem erfasst Lichtfunktionen, Symbole und die Spiegelstellung.

Kamerabasierte Erkennung von Lichtfunktionen

Analyse von Spiegelstellungen

Kontrolle des Spiegelglases

Mechanische und elektrische Prüfungen

Antriebe und Klappmechanismen werden mechanisch geprüft, während Winkelpositionen bestimmt sowie Spannung und Stromaufnahme gemessen werden.

Bewegungsprüfung der Antriebe

Winkelmessung der Klappfunktion

Stromaufnahme der Motoren

Funktions- und Qualitätsbewertung
Eine besondere Herausforderung ist die hohe Variantenvielfalt der Außenspiegel. Unterschiedliche Ausstattungsmerkmale werden automatisch erkannt und gezielt geprüft.

Prüfung komplexer Ausstattungsvarianten

Sichere Erkennung von Fehlerbildern

Reproduzierbare Ergebnisse

Herausforderungen und Konzept

Herausforderungen und Konzept

solutions_fct-detail-1-1200x800

Ein Funktions­test, kurz FKT, prüft nicht nur, ob ein elektronisches Produkt äußerlich korrekt aufgebaut ist, sondern ob es unter definierten Bedingungen tatsächlich so arbeitet, wie es vorgesehen ist. Dazu wird der Prüfling mit Spannungen, Signalen, Befehlen oder Last­zuständen angesteuert. Die daraus resultierenden Reaktionen – zum Beispiel Messwerte, Kommunikations­signale, Zustände oder Ausgangs­signale – werden erfasst und mit Sollwerten oder Grenz­bereichen verglichen. In der Elektronikfertigung wird der Funktionstest in erster Linie eingesetzt, um Fehler frühzeitig zu erkennen, bevor Baugruppen weiterverarbeitet, in Endprodukte eingebaut oder ausgeliefert werden. Typische Prüflinge sind Leiterplatten, Steuergeräte, Embedded-Systeme, Kommunikations­module, Infotainment-Komponenten oder industrielle Elektronik. Dabei können FKTs sowohl in der Entwicklung und für Bemusterung, als auch in der Serien­fertigung und für die End­kontrolle eingesetzt werden.

Prüf- und Funktionsumfang

Prüf- und Funktionsumfang

Bild 9 Funktionstest-1024x708

FKT-Systeme können je nach Prüfling, Testtiefe, Stückzahl und Automatisierungs­grad unterschiedlich ausgelegt sein. Möglich sind manuelle Prüfplätze, halbautomatische Stationen, Systeme mit Wechsel­adaptern, Mehrfach-Prüfplätze oder automatisierbare Testsysteme für die Serienfertigung.

MCD Elektronik entwickelt je nach Anwendungsfall manuelle Prüfplätze, halbautomatische Stationen, Systeme mit Wechsel­adaptern, Mehrfach-Prüfplätze oder automatisierbare Testsysteme für die Serien­fertigung.

Typische Prüfaufgaben umfassen Strom- und Spannungs­messungen, digitale und analoge Signalprüfungen, Kommunikations- und Schnittstellentests, Sensor- und Aktor-Simulationen, Flash- und Programmier­prozesse sowie Audio-, Video- oder Displaytests. Im Mittelpunkt stehen die zuverlässige Kontaktierung definierter Testpunkte über kundenspezifische Nadelbettadapter und Kontaktierungen sowie die gezielte Stimulation der Baugruppe. Dazu werden digitale und analoge Eingangssignale, Lasten, Sensorzustände und Spannungs­unterbrechungen simuliert und die resultierenden Systemreaktionen messtechnisch erfasst und ausgewertet.

MCD Elektronik betrachtet den Funktionstester als Gesamtsystem, in dem Prüfadapter, Messtechnik, Software, Mechanik, Datenanbindung und Bedienkonzept präzise aufeinander abgestimmt sind.

Eingesetzte Testverfahren und Konzepte

Eingesetzte Testverfahren und Konzepte

Ablauf

FKT Systeme

1

EINLEGEN

Prüfling wird in Adaption oder Prüflings­nest eingelegt. System schließt und verriegelt, Prüf­ablauf startet automatisch.
2

KONTAKTIEREN / SCHIRMEN

Kontaktierung wird hergestellt (z. B. über Nadeladapter). Optional sorgt Beispielweiße eine HF-Schirmung für stabile Messungen oder eine Haube für Berührungs­schutz.
3

STIMULUS & MESSUNG

Definierten Spannungen, Signalen und Lasten werden beaufschlagt. Analoge und digitale Eingangs­signale werden stimuliert, während Ausgangs­signale erfasst und mit den Soll­werten verglichen werden.
4

DIAGNOSE & LOGGING

Die gemessenen Prüflings­reaktionen werden mit den erwarteten Ergebnissen, Signalverläufen und definierten Toleranz­grenzen verglichen. Die daraus resultierenden Messdaten werden erfasst und protokolliert.
5

RESULTAT & TRACEABILITY

Das System gibt ein eindeutiges Resultat aus (Pass/Fail) und erstellt eine digitale Dokumentation. Optional: Labeldruck mit scanbaren Codes für eindeutige Zuordnung und Rück­verfolgbarkeit.

HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN

FAQS

Ein Funktionstest ist ein Prüfverfahren, mit dem überprüft wird, ob eine elektronische Baugruppe, ein Gerät oder ein System seine vorgesehenen Funktionen korrekt ausführt. Dazu werden definierte Signale, Spannungen, Befehle oder Lastzustände vorgegeben und die Reaktionen des Prüflings mit diesen Werten verglichen.
FKT-Testsysteme eignen sich für elektronische, elektromechanische und mechatronische Produkte. Dazu zählen zum Beispiel Leiterplatten, elektronische Baugruppen, Steuergeräte, Embedded-Systeme, Kommunikations­module, Automotive-Komponenten oder industrielle Elektronik. Entscheidend ist, dass das Produkt unter definierten Betriebs­bedingungen kontaktiert, stimuliert, gemessen und bewertet werden kann und noch nicht final verbaut ist.
Ein Funktionstest prüft gezielt einzelne Funktionen oder Baugruppen eines Produkts. Ein EOL-Test geht meist darüber hinaus, findet am Ende der Fertigung statt und kombiniert mehrere Prüfaufgaben in einem Gesamt­prozess. Dazu gehören Funktionstests, aber auch elektrische Messung, mechanische Prüfung, etc. Somit ist der EOL-Test unter anderem ein abschließender Funktionstest am Ende der Fertigung vor dem Versand.
Ein automatisierter FKT macht Sinn bei wieder­kehrenden Prüfabläufen, höheren Stückzahlen, anspruchsvollen Qualitäts­anforderungen oder wenn Messwerte reproduzierbar dokumentiert werden müssen. Automatisierte Systeme reduzieren manuelle Fehler, verkürzen Prüfzeiten und ermöglichen standardisierte Qualitäts­sicherung.
Prüfadapter bilden die mechanische und elektrische Schnittstelle zwischen Test­system und Prüfling. Sie sorgen für reproduzierbare Kontaktierung, sichere Positionierung und stabile Mess­bedingungen. Bei Leiter­platten können spezielle Testpunkte über Nadelbett­adapter kontaktiert werden; bei Wireless- oder HF-Anwendungen sind auch geschirmte Adapter sinnvoll.

Downloads

Informationen im Detail

Fachbericht

REFERENZPROJEKTE